Anrufung verstorbener Personen

Das folgende Ritual erfordert keinerlei esoterische oder magische Vorkenntnisse oder jegliche Veranlagungen dergleichen. Spirituelle Offenheit ist jedoch von Vorteil, d.h. man sollte der Sache offen gegenüber stehen.

Man nehme zwei weisse Kerzen. Die eine Kerze ist für die verstorbene Person. Man entzünde sie wahlweise mit dem Spruch: “Dieses Licht ist dein Licht in der Dunkelheit, [Name]”

Die andere Kerze steht für die anrufende Person selbst.

Zum Ritual:

Man legt ein Foto des Verwandten / Bekannten vor dessen Kerze und betrachtet es. Zuvor aber nimmt man ein weisses Blatt Papier und schreibt das Geburtsdatum und den “Mädchennamen”, bzw. den alten Familiennamen darauf und legt das Blatt Papier neben das Foto. Der Raum sollte dunkel sein und nur von den beiden Kerzen erhellt werden.

Nun betrachtet man das Foto, bzw. die Person, dann die Kerze und spricht in die Flamme mit tiefer Konzentration und ruhiger, gleichbleibender Stimme: “Ich rufe dich: [Name], im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (3x). Ich bitte dich, [Name], komme zu mir, zeige dich mir und gebe mir wahrheitsgemäß Auskunft.

Nun sollte man einen Moment in Stille verharren und in sich hinein hören.

Die Anwesenheit eines Geistes kann sich nun wie folgt äußern:

  • Kälte, kalter Schauer, Gänsehaut
  • Plötzliche Gedanken oder sogar Stimmen die aufkommen
  • Andere/neue Gerüche
  • Verstärkte Träume (entstehen vielmals durch Mitteilungen Verstorbener) /Albträume (meist durch Dämonen) /Wahrträume (meist durch Lehrgeister)
  • Kerzenflammen machen unerklärliche Bewegungen (drehen sich im Kreis, links/rechts, usw.)
  • Bei Räucherungen können sich Geister im Rauch darstellen, Wirbelbildungen
  • Bei Seancen zusätzlich: teilweiser Kontrollverlust, Ohnmacht

Warum zeigt sich der Geist nicht?

  • Er kann schon wieder inkarniert sein.
  • Verstorbene leben als Geister zumeist andere Leben, als auf der Erde, d.h. sie fühlen sich nicht mehr zugehörig zum einstigen Familienbund auf der Erde. Menschen, die sich jetzt lieben, können sich im Jenseits durchaus keine Beachtung mehr schenken. (Dies kann, aber muss nicht so sein)
  • Der Entwicklungsstand eines Verstorbenen ist zu gering, um mit den Verwandten in Kontakt zu treten oder es wurde ihm durch eine höhere Instanz einfach untersagt.
  • Der Mensch selbst ist zu unsensibel, um die Zeichen eines verstorbenen Verwandten/Bekannten wahr zu nehmen.

Die Art und Weise, wie sich der Geist zeigt kann vielfältig sein, wie bereits gesagt, aber dieser Kontaktaufbau kann später durch automatisches Schreiben, Ouija, Spiegelmagie oder ähnliches intensiviert und ausgebaut werden, dieses Ritual dient lediglich zur ersten oder einer kurzen Kontaktaufnahme.

Falls es zum Kontakt kam und Sie das Rituale beenden wollen können Sie den Geist wie folgt entlassen: “Ich danke Dir, [Name]. Ich verabschiede mich nun von Dir. Kehre zurück in Frieden im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen”

Man kann sich aber auch eine eigene Entlassungsformel ausdenken.

Das Ritual verstärken:

Verstärken kann man das Ritual, indem man persönliche Gegenstände der verstorbenen Person benutzt und während des Rituals festhält oder anlegt (Schmuck, Kleidung, usw). Gehen Sie dabei aber äußerst vorsichtig vor, da der Geist von Ihnen sehr viel leichter Besitz ergreifen kann und das ist nicht gewollt. Natürlich geht man in erster Linie nicht davon, dass die verstorbene Person einem nicht schaden will, doch diese Erfahrung des besessen seins ist äußerst unangenehm und kann zu temporären Lähmungen führen.

Abschließend sei noch eines gesagt: Der Verlust eines geliebten Menschen schmerzt immer sehr und man wünscht sich stets ihn noch einmal zu sehen, zu spüren, mit ihm zu sprechen. Als Menschen ist uns das meist untersagt, doch es geht den Verstorbenen zumeist gut, das ist durch spirituelle Medien belegt und wir werden sie wieder sehen.