Bank sagte, Frau sei tot

Shropshire/ England – Eine Rentnerin aus Shropshire staunte nicht schlecht, als sie kein Geld am Bankschalter bekommen konnte, weil sie angeblich tot war.

Als Mary Welsby von ihrem Konto Geld abheben wollte, berichtete ihr eine Bankangestellte von Abbeys, dass ihr Guthaben in Höhe von 3.000 Britischen Pfund ausbezahlt- und ihr Konto geschlossen wurde, da sie verstorben sei. Sie könne somit kein Geld mehr abheben.

“Ich bin zwar schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber ich bin sicherlich noch nicht tot”, entgegnete die 77-jährige daraufhin.

“Die junge Bankangestellte, die mich bediente, wirkte ziemlich verwirrt, als sie plötzlich feststellte, dass ich laut den Aufzeichnungen im Computer eigentlich tot sein müsste”, so Mary Welsby. “Sie wurde plötzlich ganz blass im Gesicht. Entweder war sie peinlich berührt durch den Fehler oder sie dachte wohl, sie würde mit einem Geist sprechen.”

Die Situation konnte jedoch aufgelöst werden, nachdem die Bank den Fall genauer untersuchte. Eine Frau im gleichen Alter und mit ähnlichem Namen, von Frau Welsby, verstarb, woraufhin fälschlicherweise das Konto von Frau Welsby aufgelöst wurde. Das Guthaben von Frau Welsby wurde den Angehörigen der Verstorbenen überwiesen.

Neun Wochen später schließlich, bekam Mary Welsby ihr Geld zurück. “Wir entschuldigen uns für diesen Fehler und die damit verbundenen Unbequemlichkeiten”, so ein Sprecher von Abbey.