Die Deutschen sind Halloween-Muffel

Köln / Deutschland – Die Deutschen sind Halloween-Muffel. Dies zeigt zumindest eine repräsentative und aktuelle Umfrage von yougov.de, bei der 1017 Personen befragt wurden, die über 18 Jahre alt sind.

Demnach werden sich nur 3 % aller Befragten zu Halloween verkleiden, die sich dann zumeist als Hexe (16 %), Zombie (15 %) oder Vampir (8 %) zeigen würden. Gründe für die eher ablehnende Haltung liegen bei den meisten Befragten in der Kommerzialisierung des Festes einerseits (65 %), aber auch am kulturellen Import aus den USA (48 %) andererseits. Letztlich fühlen sich Menschen auch unwohl und haben Angst, an diesem Tage auf die Straße zu gehen, weil sie wohlmöglich erschreckt werden könnten (16 %). Den Spruch “Süßes, sonst gibt es Saures” kannten hingegen 95 % der Befragten.

Halloween ist eigentlich ein Re-Import, den irische Einwanderer in die USA einbrachten, in dem sie mit den Ritualen dieses Volksbrauches die Erinnerungen an ihre Heimat erhielten, der dann in den 80er/90er Jahren in veränderter Form aus den USA wieder nach Europa gelangte. Er geht zurück auf alte keltische und heidnische Bräuche rund um das Samhainfest.