Elfen-Lobby verhindert Straßenbauprojekt

Reykjavik/ Island – Natur- und “Elfenschützer” haben sich in Island zusammengeschlossen und den Bau einer Autobahn vorerst gestoppt.

Eine Gruppe, die sich “Friends of Lava” nennt, hat beim obersten isländischen Gericht eine Klage gegen das Großbauprojekt der Stadt Reykjavik eingereicht und begründet diese mit massiver Umweltzerstörung sowie erheblichen Auswirkungen auf die dort ansässige Kultur der Elfen.

Die Autobahn soll die Halbinsel Alftanes mit der Stadt verbinden und führt dabei durch ein Waldgebiet, in dem das Huldufolk (verstecktes Volk oder auch kleines Volk) angeblich lebt.

Die Organisation konnte regelmäßig hunderte von Menschen mobilisieren, um die bereits begonnen Bauarbeiten zu stören und damit zu verzögern. Durch Einreichung der Klage wurde das Bauprojekt nun auf Eis gelegt, bis das Gericht eine Entscheidung getroffen hat.

Ragnhildur Jonsdottir kann die Elfen angeblich sogar sehen. “Es wäre ein enormer Verlust und würde die Welt der Elfen und die der Menschen in gleicher Weise schädigen”, so Jonsdottir.

In Island glauben etwa 62% der Menschen (von 1000 Befragten einer Umfrage aus dem Jahr 2007) entweder direkt an Elfen oder sind zumindest davon überzeugt, dass es sie geben könnte.