Gandhi fürchtete sich vor Geistern

Neu Delhi/ Indien – Der Menschenrechtler Mahatma Gandhi fürchtete sich sehr vor Geistern und der Dunkelheit. Dies ist der neu erschienenen Biographie zu entnehmen, die von Mahatmas Großenkel, Rajmohan Gandhi, geschrieben und veröffentlicht wurde.

“Als Kind wollte er nachts nicht mehr hinaus gehen und er konnte nicht einschlafen, wenn kein Licht brannte”, schrieb der Großenkel Rajmohan in der Biographie. “Er fürchtete sich vor Geistern, Drachen und Monstern”, fuhr er fort.

Diese Ängste setzten sich bis ins hohe Alter fort und Gandhi schämte sich dafür. Seine Frau Kastur hingegen, die er bereits in jungen Jahren heiratete, fürchtete sich nicht und versuchte Mahatma stets seine Ängste zu nehmen, meist ohne Erfolg.

Gandhi kämpfte für Indiens Unabhängigkeit. Der “gewaltlose Salzmarsch” von 1930 gegen das britische Salzmonopol wurde zu einem Symbol für den Kampf für die indische Unabhängigkeit. Gandhi wurde 1948 erschossen.

Rajmohan Gandhi, Mohandas: A True Story of a Man, his People and an Empire