Geist verursachte tiefe Depressionen

Mahasawad/ Thailand – Eine Schweizerin befand sich mit ihrem koreanischen Freund auf einer Bootstour in Mahasawad in Nakhon ChaiSri, Thailand. Als ihr Freund mit einer Schildkröte herumalberte und sich über sie lustig machte, verfiel er wenig später in tiefe Depressionen. Die Schildkröte gilt bei den Hindus und Buddhisten als heiliges Tier und wird von den Gläubigen tief verehrt.

Ji Hwan Seol war die Bootstour durch Mahasawad anscheinend zu langweilig und er scherte sich wenig über religiöse Bräuche und Riten. So spielte und alberte er mit einer Schildkröte herum, einem Tier, das nicht nur bei den Thais als heilig verehrt wird.

Wer einer Schildkröte die Freiheit schenkt, erhält im Gegenzuge dazu ein langes und gesundes Leben. Wer sich nicht an diese Bräuche hält, dem blüht offenbar das Gegenteil, wie die Fotos seiner Freundin, Margarete Neuschwander, dokumentieren.

Während ihr Freund mit dem Tier spielte, fotografierte sie ihn. Erst später stellten sie fest, dass sich die Geister angeblich durch dieses Spiel gestört fühlten. Auf einem Bild ist deutlich ein geisterhaftes Gesicht zu erkennen, das neben einer Schlinge auftaucht. Für Neuschwander war das ein böses Omen und sie hatte in der Nacht einen bösen Albtraum.

“Darauffolgende Nacht hatte ich einen düsteren Albtraum: Aus unendlicher Schwärze ist die Schildkröte tot angeschwommen, und die Seelen der Menschen weinten sehr laut. Im Buddhismus glaubt man an die Wiedergeburt und sagt, dass sich in jeder Schildkröte verschiedene Seelen von Menschen befinden, die auf dem Weg ins Nirwana sind”, so die Schweizerin.

Ihr Freund hat seit dem Vorfall schwere Depressionen. “Mein Freund wurde nach dem Vorfall depressiv und ist während des Urlaubs auf keinen Ausflug mehr mitgekommen.”

“Seit ein paar Tagen bin ich wieder zu Hause, doch ich bekomme noch immer eine Gänsehaut, wenn ich die Bilder sehe und an den Albtraum denke.”