Geister auf Schloss Porcia

Spittal/ Österreich – Immer wieder berichteten Besucher von paranormalen Vorkommnissen im Schloss Porcia in Spittal, Oberkärnten. Der örtliche Bürgermeister, der Museumsdirektor und drei Journalisten gingen nun den Gerüchten nach und erlebten dabei ebenfalls unerklärliche Phänomene.

Jemand würde Klavier spielen, Schritte seien zu hören, Schleifgeräusche vom Dachboden; an verschlossenen Türen würde an den Griffen gerüttelt und all das, obwohl niemand da ist. Dies berichteten zumindest immer wieder Gäste des Schlosses Porcia.

Kurzerhand entschlossen sich der Bürgermeister von Spittal, Gerhard Köfer, Museumsdirektor Hartmut Prasch, zwei Journalisten und eine Autorin, den Gerüchten auf den Grund zu gehen. Die Fünf trafen sich spät abends, um eine Nacht in dem Schloss zu verbringen.

Auch die Fünf hörten Schritte und Schleifgeräusche aus dem Obergeschoss, aber dort oben angekommen, fanden sie niemanden vor. Auch keine Hinweise ließen sich entdecken, dass Mobiliar verschoben wurde.

Im Fürstenzimmer, in dem sich die fünf Personen vorwiegend aufhielten, begann plötzlich der Boden zu wackeln und stark zu vibrieren. “Das kenne ich noch nicht. Diese Schwingungen habe ich noch nie erlebt”, so der Museumsdirektor Prasch.

Als sie der Sache nachgehen wollten, stellten sie fest, dass der Lift sich in einem falschen Stockwerk befand und das Licht auf der Herrentoilette eingeschaltet war, obwohl das Schloss einerseits abgeschlossen war und andererseits niemand Lift oder Toilette benutzt hatte.

Als Fazit der Geisterjagd, sagte Andrea Steiner: “Es gibt Dinge, die sich nicht plausibel erklären lassen, das heißt aber nicht, dass es sie nicht gibt. Angst hatte ich keine, ich habe mich im nächtlichen Schloss sehr geborgen und wohl gefühlt.”