Geister in ehemaligem Vergnügungspark

Princeton/ USA – Einstmals war der Lake Shawnee Vergnügungspark ein beliebter Rückzugsort für ehemalige Kohlearbeiter und ihre Familien aus der Region. Heute wird das Gelände vorwiegend wegen paranormaler Aktivitäten aufgesucht.

Der neue Besitzer, Gaylord White, arbeitete in seiner Jugend in dem Park und wiedereröffnete ihn 1985, musste ihn jedoch aus Kostengründen nach drei Jahren wieder schließen. Untersuchungen ergaben, dass sich ein Indianerfriedhof, mit mehr als 3000 Gräbern und Artefakten, auf dem Gelände des Vergnügungsparks befand.

White wollte weite Teile des Parks in ein Wohngebiet umwandeln und stieß bei ersten Grabungsarbeiten auf Gräber und sterbliche Überreste. Laut Aussagen von Mitarbeitern der Marshall und Concord Universität, befanden sich vormals zwei Indianersiedlungen im Umfeld des Parks.

Als ein Fernsehteam 2005 eine Dokumentation über den Park drehen wollte, ereigneten sich mehrere paranormale Vorkommnisse. Ein mitgereistes Medium musste nach kurzer Zeit den Park wieder verlassen, weil “die Geister angeblich zu stark seien”, so White.

“Als ein Mitglied der Filmcrew auf eines der Fahrgeschäfte zu klettern versuchte, um festzustellen, woher die seltsam quietschenden Geräusche kamen, fiel in geringer Entfernung aus heiterem Himmel ein Ahornbaum um. Er kletterte zurück. Als er es erneut versuchte, geschah ein Autounfall auf der angrenzende Straße, der Route 19. Beim dritten Versuch klingelte sein Telefon und ein Kollege berichtete ihm, dass der Rest der Filmcrew in einen Autounfall verwickelt sei. Er versuchte es daraufhin kein weiteres Mal”, berichtete Gaylord White.

“Ich hatte in dem Park als Kind immer seltsame Gefühle, als ob ich dort nicht allein bin, aber darüber hat man halt nicht gesprochen, man wollte ja nicht, dass die Leute einen für verrückt erklären.”

Nachdem White den Park erwarb, spürte er eine konkrete Präsenz, die ihm stetig durch den Park folgte. “Ich spürte stets jemanden hinter mir, der meine rechte Schulter berührte und meine rechte Hand hielt.” Laut White handelt es sich um den Geist eines jungen Mädchens, das in ihm vielleicht ihren Großvater wiedererkannt hat.

Trotz all der paranormalen und geisterhaften Erscheinungen, fürchtet White sich nicht. “Ich fühle mich immer sehr entspannt, wenn ich hier im Park bin. Ich bin mit alledem im Frieden”, so White.