Geister in Tropfsteinhöhle

Torquay/ England – Lange schon halten sich hartnäckige Gerüchte, dass es in der Kents Cavern, einer 2 Millionen Jahre alten Tropfsteinhöhle in Torquay, spuken soll. Geisterjäger haben die Höhle nun untersucht.

Geisterjäger der Gruppe Haunting Experience nahmen sich den Spuk-Gerüchten an und untersuchten dieser Tage die Tropfsteinhöhle. “Es gab wirklich eine Menge paranormale Aktivität”, berichtete ein Sprecher von Haunting Experience. “Unsere Bewegungsmelder schlugen regelmäßig aus, es gab sehr viel elektromagnetische Fluktuationen, die auf Geister hindeuten”, fuhr er fort

Die Höhle ist die älteste menschliche Behausung in England. Mehr als 80.000 Artefakte wurden in ihr gefunden, darunter manche älter als 500.000 Jahre. Zu den Artefakten zählen Knochen von Säbelzahntigern, einem Mammut, Wölfen und natürlich Menschen.

Kieferknochen von Neandertalern, die zwischen 37.000 und 40.000 Jahren alt sind und ein 13.000 Jahre alter menschlicher Schädel deuten auf eine stetige Nutzung der Höhle durch Menschen und ihre Vorfahren hin.

“Dies ist der einzige Ort auf der Welt, wo über einen so langen Zeitraum, von mehr als einer halben Million Jahren, kontinuierliche, menschliche Aktivität festzustellen ist. Darum wundert es mich auch nicht, dass es hier spukt”, berichtete James Hull, Leiter des Höhlenmuseums.

“Hier sind schon so viele seltsame Dinge geschehen. Manche konnte ich mir erklären, andere nicht”, so Hull. “Die Geisterjäger trugen Sicherheitshelme, die in Höhlen üblich sind. Manche von ihnen wurden von hinten angehoben. Auch Besucher berichteten bereits davon. Das ist schon wirklich seltsam.”

Haunting Experience setzt die Untersuchungen auch noch in den kommenden Tagen fort. Dabei machen die Geisterjäger auch Führungen durch die Höhle und zeigen Interessierten Anzeichen für paranormale Aktivitäten. Die dadurch erzielten Einnahmen, werden der Kinderkrebshilfe gespendet.