Katholiken schaffen Vorhölle ab

Rom/ Italien – Nach mehreren Jahren intensiver Verhandlungen und Diskussionen, hat die Internationale Theologenkommission (ITK) die katholische Vorstellung der Vorhölle für ungetaufte Kinderseelen nun endgültig für überholt erklärt.

“Insbesondere die hohe Zahl der weltweiten Abtreibungen und die Zunahme ungetaufter Kinder”, hat Papst Benedikt XVI dazu bewogen, die alte Vorstellung für überholt zu erklären. “Dies sei mit der Liebe Christi nicht zu vereinbaren”, so der Papst.

Laut der alten Vorstellung, mussten die Seelen ungetaufter, verstorbener Kinder auf ewig im Limbus infantium, der Vorhölle verweilen.

Das neue Dokument: “Die Hoffnung auf Heil für ungetauft gestorbene Kinder”, des ITK hat diese Vorstellung nun endgültig ad acta gelegt. Laut Aussagen der Kommission, gibt es Anlass zu glauben, dass “ungetauft gestorbene Kinder gerettet werden.”