Linksschläfer haben öfter Albträume

Während das Schlafen auf der linken Körperhälfte sich positiv auf die Gesundheit, insbesondere auf die Organe auswirkt (Studie), scheint die Psyche darauf stärker mit Albträumen zu reagieren.

In einer älteren Studie aus dem Jahre 2004, die im Online-Magazin Sleep and Hypnosis veröffentlicht wurde, gaben 40.9% der Probanden an, dass sie während des Schlafes unter Albträumen gelitten haben. Dies war nur bei 14.6 % Prozent der Rechtsschläfer der Fall. Rechtsschläfer konnten sich jedoch besser an Träume erinnern, berichteten aber insgesamt von einer schlechteren Schlafqualität, was sich mit einer aktuellen Studie aus dem Jahr 2015 deckt. Demnach leben Linksschläfer gesünder als Rechtsschläfer.

In einer Studie aus dem Jahre 2012 von der Hong Shue Yan Universität in Hong Kong mit 670 Probanden fanden Wissenschaftler heraus, dass Menschen, die mit dem Gesicht nach unten schlafen, recht lebhafte und bizarre Träume hatten. Sie träumten von UFOs, intensiven Liebeserfahrungen – auch mit berühmten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, dem Eingeschlossensein und der Angst nicht mehr atmen zu können. Auch das luzide Träumen geschah insbesondere beim Schlafen mit dem Gesicht nach unten, bei linker Gewichtung.

Während die Schlafposition einen signifikanten Einfluss auf das Träumen hat, sind sich Wissenschaftler jedoch uneins über die Gründe. Jedenfalls neigen Menschen, die über ein stärker ausgeprägtes Selbtreflektionsvermögen verfügen, auch eher zum luziden Träumen (Studie).