Mann an Pharaonenfluch gestorben

Berlin/ Deutschland – Ein Mann stahl während seines Ägyptenbesuchs ein kostbares Steinfragment aus dem Tal der Könige. Nach seiner Rückkehr erkrankte er an Krebs und starb wenig später. Sein Stiefsohn hielt dies für den “Fluch der Pharaonen” und gab das Steinfragment nun zurück.

In einem anonymen Umschlag, mit einer kleinen handgeschriebenen Notiz, gelangte das Steinfragment aus dem Tal der Könige nun zur ägyptischen Botschaft in Berlin. Der Stiefsohn hatte das Fragment an die Botschaft geschickt, weil er wollte, dass die Seele seines Stiefvaters in Frieden ruhen soll.

“Mein Stiefvater klaute diese Steine vor einigen Jahren aus dem Wandornament eines Pharaonengrabes im Tal der Könige. Kurz darauf erkrankte er schwer”, hieß es in dem Schreiben. Der Stiefvater stahl die Fragmente während seines Ägyptenbesuchs im Jahre 2004. Er erkrankte danach an Krebs, litt unter unerklärlichem Fieber und war teilweise gelähmt.

Die Botschaft sandte das Fragment zurück nach Kairo, wo es von den örtlichen Behörden auf Authentizität untersucht werden soll.

Seit der Graböffnung von Pharao Tutanchamun im Jahre 1922, nach der mehrere Expeditionsteilnehmer starben, halten sich hartnäckige Gerüchte eines Fluchs, der angeblich alle Personen treffen soll, die die Grabesruhe stören.