Mann starb bei Reinigungsritual

Melbourne/ Australien – Ein Mann erlitt einen Herzstillstand und starb während eines indianischen Reinigungsrituals im australischen Outback. Beteiligte griffen nicht ein, da sie dachten, der Mann würde sich auf einer Astralreise befinden.

Rowan Douglas Cooke nahm an einem indianischen Reinigungsritual teil, bei dem sich die Teilnehmer mehrere Tage in einer Schwitzhütte aufhielten, um alle negativen physischen und psychischen Einflüsse auszuschwitzen. Bedingt durch den starken Wasserverlust, erlitt Cooke einen Kreislaufkollaps, gefolgt von einem Herzstillstand, der schließlich zu seinem Tode führte.

Die anderen neun Teilnehmer des Rituals griffen nicht ein, da der Zustand der Bewusstlosigkeit für dieses Ritual als normal gilt und darauf hindeutet, dass sich der Teilnehmer auf einer Astralreise befindet.

Erst nach mehreren Stunden zogen andere Teilnehmer die bewusstlosen Körper zweier Teilnehmer aus der Schwitzhütte heraus. Während die eine Person ihr Bewusstsein langsam wiedererlangte, kam hingegen für Rowan Douglas Cooke jede Hilfe zu spät.

Das indianische Reinigungsritual geht auf einen Jahrhunderte alten Brauch zurück, der zur inneren und äußeren Reinigung dient und regelmäßig durchgeführt werden sollte.