Mann von Vampiren angegriffen

Wellington/ Neuseeland – Ein ungewöhnliches Verbrechen wird dieser Tage vor dem Wellingtoner Gericht verhandelt. Ein Mann behauptet, er sei von drei Personen überfallen worden, die versucht haben sollen, sein Blut zu trinken.

Der bizarre Zwischenfall ereignete sich am 20. Februar an einem beliebten Aussichtspunkt des Mount Victoria, an dem man die gesamte Hauptstadt Neuseelands überblicken kann.

Die drei Täter, zwei Männer und eine Frau im Alter zwischen 19 und 22 Jahren, erschienen nun vor Gericht. Ihnen drohen bis zu 14 Jahre Haft. Die Anklage lautet schwere Körperverletzung.

Die Ursache der Tat war offensichtlich eine Rangelei zwischen der angeklagten Frau und dem Opfer. Die genauen Hintergründe sind jedoch unklar. Bei dem Angriff, bzw. dem Biss in den Hals, wurde das Opfer bewußtlos. Laut Zeugenaussagen sollen zwei der Angeklagten anschließend das Blut des Opfers aus der Halswunde getrunken haben.

Dr. Marc Wilson, der durch das Gericht eingesetzte psychologische Gutachter der Universität Viktoria, sprach von einer “unglaublich ungewöhnlichen” Vorgehensweise.

“Das menschliche Gebiss ist nicht dafür vorgesehen in fremde Haut einzudringen und Blut zu trinken. Man kann es machen, aber dann muss man es wirklich wollen”, so der Gutachter.

Die Polizei äußerte sich nicht zu dem Fall. Ein Urteil wird in den kommenden Tagen erwartet.