Mörder von Gott besessen

Kalgoorlie/ Australien – Ein 30-jähriger Australier behauptet von Gott besessen gewesen zu sein, während er seine Mutter und den Hund der Familie tötete.

Das höchste australische Gericht befand Enoch Samuel Wright für den Mord an seiner Mutter für nicht schuldig, sondern für schuldunfähig, aufgrund seiner augenscheinlichen Schizophrenie.

2005 hatte Wright seine Mutter und den Hund der Familie mit einem goldenen Schwert getötet und anschließend begraben. Danach störte er die kirchliche Morgenandacht in Kalgoorlie. Pastor Mark David Gibb erinnerte sich, wie Wright mit einem goldenen Schwert und einer Bibel die Kirche betrat und vor knapp 200 Leuten laut aus der Bibel vorlas. Wenig später wurde er von der Polizei abgeführt und gestand das grausame Verbrechen.

“Ich habe meine Mutter umgebracht, weil es der Wille Gottes war und nur Gott kann mich dafür bestrafen”, so der 30-jährige. Wright bezeichnete sich selbst als Heiler: “Ich habe meine Mutter geheilt. Auch wenn es vielleicht kaltblütig aussah, so sehe ich die Dinge im Ganzen.”

Der Polizei berichtete er, dass er ein Auserwählter Gottes sei, ein Genie, kein Psychopath. Die Richter sahen das allerdings anders und so wurde Wright nun in psychiatrische Behandlung gegeben.