Neue Erkenntnisse über Feenkreise

Sydney/ Australien – Forscher haben neue Erkenntnisse über die Entstehung von so genannten Feenkreisen erhalten. Sie gehen demnach auf Wasserknappheit in von Gras bewachsenen Böden zurück. Die vitalsten Gräser sollen dabei das Wasser aus dem Boden an sich ziehen, wodurch die kreisförmigen Formen entstehen.

Dem Aberglaube nach, bilden sich Feenkreise durch nächtlich tanzende Feen. Verirrt sich ein Mensch in diese Kreise und schläft gar in ihnen nein, gelangt er ins Feenreich und ist der Welt für immer verloren.

“Wir haben ein weltweit gültiges Entstehungsprinzip gefunden”, sagt Stephan Getzin vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Bisher waren die Feenkreise vorwiegend in Afrika aufgetreten. Nun wurden sie jedoch auch im Nordwesten Australiens von der Biologin Bronwyn Bell gefunden und untersucht. Der Boden innerhalb der Feenkreise ist so hart, dass die Forscherin nicht in der Lage war, Nägel mit einem Hammer in den Erdboden zu schlagen. Ferner war die Erde teilweise fast 75 Grad heiß.

Die Kreise entstehen dadurch, dass sich die Savannengräser in regenarmen Regionen so anordnen, dass sie möglichst viel Wasser erhalten.

Bisher gab es unterschiedliche Theorien darüber, wie diese Kreise entstehen. Auch spezielle Pilze sollten angeblich dafür verantwortlich sein.

 

Bild: Thorsten Becker CC BY-SA 2.0 de