Obama drückt den nuklearen Knopf

Callander/ Schottland – Aussagen von Medien und Zukunftsvorhersagen darüber, dass Barack Obama die amerikanische Präsidentschaftswahl gewinnen würde, gab es dieser Tage viele. Die spektakulärste aber kommt wohl von Helen Duncan und wurde bereits vor mehr als 50 Jahren gemacht.

Die schottische Hausfrau, die als letzte Hexe Europas verurteilt wurde, sah angeblich kurz vor ihrem Tod im Jahre 1956 vorher, dass ein Farbiger die Präsidentschaftswahl 2008 in den USA gewinnen würde, der bereits kurz nach Amtsantritt von Nuklearwaffen Gebrauch macht.

“Duncan sah vorher, dass das iranische Atomprogramm weitaus fortgeschrittener war, als es sich die Welt vorstellen konnte und dass der Iran im Januar 2009 Israel mit Atomwaffen angreifen würde”, so Madeline Powers, die eine Autobiographie über Helen Duncan schrieb.

“Der amerikanische Präsident, von dem Duncan sogar seinen Namen wusste, sei daraufhin gezwungen gewesen, nukleare Gegenmaßnahmen gegen den Iran einzuleiten. Die Welt steht am nuklearen Abgrund, der nur in allerletzter Sekunde durch einen diplomatischen Vorstoß verhindert wird”, so Powers.

Die Vorhersagen wurden jedoch von den Betreibern der offiziellen Helen Duncan Website dementiert.

Duncan wurde 1944 vom britischen Geheimdienst MI5 verhaftet, weil sie in einer Seance angeblich militärische Geheiminformation empfing, die mit der bevorstehenden Invasion der Normandie durch die Alliierten zusammenhingen.

Der Witchcraft Act, durch den Duncan angeklagt und verurteilt wurde, ist 1951 von Winston Churchill außer Kraft gesetzt und aufgehoben worden.

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