Satanist wegen Mordes verurteilt

Miami/ USA – Ein Satanist aus Miami wurde des Mordes für schuldig befunden. Der Mann hatte im Jahre 2000 in einem okkulten Ritual einen Menschen umgebracht, um ihn zu opfern.

Lazaro Galindo tötete im Juli 2000 den Familienvater Argelio Gonzalez mit 28 Messerstichen. Er entfernte dem Opfer mehrere Gliedmaßen und entsorgte die Überreste der Leiche in einer Mülltüte und warf sie auf ein Feld. Diese Details kamen während der zweitägigen gerichtlichen Anhörung zu Tage.

Im Jahre 2000 berichtete er der Polizei nach dem Mord, dass ein Dämon, namens Candelo, ihn dazu bewogen habe, die Tat zu vollbringen. Die Polizei fand in seiner Wohnung okkulte Zeichnungen, Totenschädel und Zeugnisse der Teufelsanbetung.

Während der jetzigen Anhörung jedoch, sagte Galindo, dass der Mord nichts mit Satanismus und seinen okkulten Studien zu tun habe. Die Polizei hätte damals die Tatsachen falsch aufgefasst. Der Staatsanwalt und die Geschworenen sahen das jedoch anders. “Er praktizierte Satanismus und das Menschenopfer diente dazu, Macht über die Dämonen zu bekommen”, so der Staatsanwalt, Herbert E. Walker III. Die Geschworenen befanden ihn einstimmig für schuldig. Das Strafmaß wird nächsten Monat bekannt gegeben.