Schädel in Spukhaus gefunden

Ballynoe/ Irland – Bei Renovierungsarbeiten in einem Haus in Ballynoe, in dem es angeblich spuken soll, wurde ein menschlicher Schädel gefunden.

Der Auktionator Paul O Driscoll ließ das Haus aus dem 17. Jahrhundert sanieren, um es zu versteigern, bis Arbeiter schließlich den grausigen Fund machten.

Der Schädel befand sich zusammen mit alten Lederschuhen in einem eingemauerten Fach in einer der Decken. Der Fund wurde der Polizei übergeben, die die Sanierungsarbeiten an dem Haus im Gotik-Stil daraufhin einstellen ließ.

Superintendent Tom Myers berichtete, dass die Identität der Person unbekannt ist und die Untersuchung einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Die Polizei hofft, weitere sterbliche Überreste zu finden, um eine Todesursache ermitteln zu können.

“Wir gehen davon aus, dass der Schädel nicht einfach so dorthin gekommen ist und ermitteln in alle Richtungen. Zunächst müssen wir aber die Identität herausfinden und das kann dauern”, so Myers. Die Polizei sucht dafür in alten Vermisstenlisten von 1900; denn nach ersten Untersuchungen der Pathologin Dr. Margaret Bolster ist der Schädel etwa hundert Jahre alt.

Anwohner von Ballynoe berichteten der Polizei bereits, dass es in dem alten Haus angeblich spuken soll und sich um das Gemäuer viele Gerüchte ranken. “Wir kennen die Gerüchte, aber wir ermitteln nach Fakten”, berichtete Myers.

Das Haus wurde vom sechsten Herzog von Devonshire um 1700 erbaut und gehörte einst zum Schloss Lismore.

Paul O’Driscoll ist geschockt. “Das ist in mir in meinen 23 Jahren als Auktionator auch noch nicht passiert.”