Schattenmenschen / Schattenfiguren

Wer kennt das Gefühl nicht: Man sitzt in der abendlichen Dämmerung zu Hause auf dem Sofa und sieht fern oder liegt im Bett und liest und plötzlich sieht man einen Schemen oder einen dunklen Schatten im Augenwinkel. Sobald man den Blick konkret dorthin wendet, ist nichts mehr zu erkennen. Was bleibt ist ein unangenehmes Gefühl.

Immer wieder berichten User in der Reddit-Gruppe r/Paranormal von derartigen Erlebnissen. Bei manchen von ihnen führen diese Erlebnisse zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die Benutzerin Adzzz616 berichtet, dass sie bereits seit mehreren Monaten schattenhafte schwarze Figuren mit menschlichen Formen sieht, die aber keine unterscheidbaren Merkmale aufweisen.

“Wir sind mit unserem Schlafzimmer in ein anderes Zimmer umgezogen. Unser Hund hat daraufhin nachts die Schlafzimmertür angeknurrt. Als ich aufstand um nachzusehen, sah ich im Flur einen schwarzen Schatten, der langsam im Babyzimmer verschwand. Ich habe mich total erschrocken. Ich habe daraufhin das ganze Haus durchsucht, aber nichts gefunden”, so Adzzz616.

Die Psychologie erklärt derlei Phänomene damit, dass das Gehirn versucht, einen Ausgleich zu einer Art Wissenslücke herzustellen und begreift Wahrnehmung als einen “kreativen Prozess”, bei dem das Gehirn auf Erfahrungen zurückgreift und diese in Leerstellen projeziert. In seiner krankhaften Form können diese Projektionen bis hin zu Psychosen reichen.

Auch die Magie hat hierfür ihre eigene Haltung: Franz Bardon bezeichnet in seinem Buch Der Weg zum wahren Adepten: Einweihung in die Hermetik derlei Schatten als von Menschen erzeugte Energien, die sich in Form von Larven, Schemen und Phantomen unterschiedlich stark manifestieren können und – bewusst erzeugt – Menschen dienen können; meist jedoch unbewusst erzeugt wurden und daher negativ auf Menschen einwirken.