Spinne tötet Besitzer

Dortmund/ Deutschland – Eine Schwarze Witwe befreite sich aus ihrem Terrarium und tötete ihren Besitzer. Mehrere hundert Insekten, Spinnen und Reptilien machten sich danach über den Körper des Toten her.

Als die Polizei in die Wohnung von Mark Vögel eindrang, nachdem Anwohner sich über den Gestank beschwert hatten, bot sich ihnen ein Bild des Grauens.

“Es war wie in einem Horrorfilm. Seine Leiche lag auf dem Sofa und war mit großen Spinnweben überzogen. Die Spinnen kamen aus seiner Nase und seinem Mund. Reptilien hatten größere Stücke Fleisch aus seinem Körper gerissen und teilten sich diese mit Taranteln und Vogelspinnen”, so ein Sprecher der Polizei.

Der 30-jährige hatte nie Gäste zu sich eingeladen und lebte zurückgezogen mit mehreren hundert Insekten, Termiten, Spinnen, Schlangen, darunter eine Boa Constrictor und Reptilien in seiner kleinen Wohnung in Dortmund. Die Polizei beschrieb die Wohnung als “Dschungel”, der an den Film “Das Schweigen der Lämmer” erinnerte.

Spinnenexpertin und Tierschutzbeauftragte Gaby Bayer sagte dazu: “Eine derartige Tierhaltung darf in einer privaten Wohnung nicht erlaubt werden. Vögel besaß Spinnen, die so aggressiv, wie ein Pit-Bull waren.”

Durch einen Kurzschluss in den Heizelementen zweier Terrarien, wurde die Versiegelung aufgehoben und die Tiere konnten entkommen.

Vögel war bereits seit mehr als 14 Tagen tot. Nach ersten Untersuchungen, gehen die Gerichtsmediziner davon aus, dass er von dem Gift einer Schwarzen Witwe getötet wurde.