Spuk erschwert Apartmentumbau

Barrow Island / Australien – Der geplante Umbau eines alten Fabrikgeländes der Firma BAE auf den Barrow Islands in einen Apartmentblock ist gefährdet, da angeblich Geister auf dem Gelände spuken sollen und dadurch potentielle Kunden und Investoren ausbleiben.

Ehemalige Mitarbeiter von BAE behaupten, dass der Geist eines alten Seemannes auf dem Gelände spukt. Viele Mitarbeiter weigerten sich zuletzt, eine Spät- oder Nachtschicht in der Fabrik zu übernehmen.

Türen schlugen auf und zu, in Bereichen in denen niemand mehr tätig war, obwohl kein Lüftchen wehte und Mitarbeiter berichteten immer wieder von starken Kältegefühlen, die sie trotz sommerlicher Temperaturen überkamen.

“Jeder der Nachts in der Fabrik gearbeitet hat, ist früher oder später krank oder fast verrückt geworden”, berichtete Roy Mason, der einst als Ressource-Manager in der Schiffswerft arbeitete.

“Einer meiner Kollegen, den ich als absolut verlässlich und glaubwürdig einstufe, behauptete felsenfest, dass er einen Geist in der Fabrik gesehen hat”, so der 72-Jährige.

“Das alte Werftgebäude war einstmals ein Hotel für Seefahrer. Einer von ihnen soll Selbstmord begangen haben und angeblich spukt sein Geist noch immer hier. Vielleicht sollte zunächst einmal ein Priester gerufen werden, um den Geist zu vertreiben, bevor man hier umbaut.”

Eine Baufirma aus Appleby, die G. Middleton Ltd., erwarb das Gelände und plant nun den Umbau der Gebäude und eine Umstrukturierung in einen Apartmentblock mit 18 Einheiten. Interessenten und Kunden bleiben jedoch wegen der Spuk-Gerüchte aus.

Ein Beauftragter der Middleton Ltd., Hudson Gray will von den Gerüchten jedoch nichts wissen und hält nichts von der Geistergeschichte. “Ich war in dem Gebäude, als es ziemlich dunkel war und ich hatte kein Licht und da waren keine Geister”, berichtete Gray.

Trotz der geringen Nachfrage will die Middleton Ltd. ihre Ambitionen jedoch fortsetzen.