Spuk in ehemaligem Gefängnis

Hondo/USA – In einem ehemaligen Gefängnis in Hondo soll es angeblich spuken, zumindest wenn man den Aussagen der Befragten glaubt. Mitarbeiter berichten von Schritten in verlassenen Treppenhäusern, unheimlichen Stimmen, die durch die Gänge hallen, obwohl niemand anwesend ist. Angestellte sollen sogar von etwas Unsichtbarem berührt worden sein.

Begonnen haben die paranormalen Phänomene angeblich Anfang 2010, als man aus dem Gefängnis Büroräume für 1,2 Mio. Dollar errichtete. Heute ist das Gebäude eine Justizbehörde.

“Hier ist etwas. Ich könnte schwören, dass ich kürzlich etwas im Aufenthaltsraum gesehen habe, als ich mich frischmachen wollte, was definitiv paranormal war”, sagte Jennifer Adlong, Verwaltungsangestellte. Auch Stacy Cameron machte unheimliche Erfahrungen mit dem Übernatürlichen: Sie sah lebensgroße Schatten, die sie aber zunächst für eine Einbildung hielt, denn es war niemand in der Nähe. Dann aber spürte sie angeblich Berührungen und die Anwesenheit von etwas Unsichtbarem.

Ein ähnlicher Vorfall fand unter anderem 2009 in einem ehemaligen Gefängnis in Holland statt. Die Dutch Paranormal Society erklärte die Phänomene dort damit, dass die Ex-Häftlinge, die mitunter auf brutale Art und Weise ums Leben kamen, keine Ruhe fanden und nun das Gelände heimsuchen.

Anders hingegen sieht es der örtliche Richter von Medina County, Jim Barden: ,,Ich ging mehrfach durch die ehemaligen Zellentrakte, die heute umgebaut sind und es gab dort nichts Außergewöhnliches. Barden hält es daher auch nicht für notwendig, einen professionellen Geisterjäger zu beauftragen, um die gemeldeten Vorkommnisse seiner Angestellten untersuchen zu lassen. ,,Das Geld von Steuerzahlern darf nicht für irgendwelche Einbildungen ausgegeben werden, für die es keine Grundlage gibt”, so Barden.