The Ritual – Horror für Waldliebhaber [Film]

Vier Freunde machen eine Campingtour durch den Sarek Nationalpark in Schweden, die nur einer überleben wird. The Ritual ist Camping für Fortgeschrittene.

Eigentlich waren es fünf Freunde, doch Rob wird zu Beginn des Films Opfer eines Raubüberfalls in einem Kiosk. Er wird mit einer Machete getötet, was sein Freund Luke beobachtet und nicht eingreift. Die anderen drei Freunde machen ihn indirekt dafür verantwortlich.

Es war Robs Wunsch, in Schweden “Wandern zu gehen”. Diesem Wunsch kommen seine Freunde nach. Nachdem sich Dom – einer der vier Freunde – jedoch am Knie verletzt, entscheidet sich die Gruppe zu einer “Abkürzung” durch den Wald. Von diesem Punkt an beginnt das Unheil.

Ein unbekanntes Wesen, das zunächst nicht näher beschrieben/gezeigt wird, stellt ihnen nach und tötet Hutch und Phil. Dabei führt es den Campern ihre tiefsten Ängste vor Augen und die Vier erleben die Abgründe ihres Seins.

Das Wesen treibt die Gruppe vor sich her und die Überlebenden Luke und Dom gelangen schließlich zu einer autarken, abgelegenen Siedlung. Diese Gemeinschaft scheint eben genau dieses Wesen – einen namenlosen Sohn Lokis – anzubeten.

Dom wird schließlich von der Gemeinschaft geopfert und Luke kann fliehen. Der Film endet damit, wie sich das Wesen – das an Cernunnos erinnert – am Waldrand gegenüberstehen und sie sich anschreien – sehr hübsch!

Insgesamt ein kurzweiliger Horrorfilm, der an manchen Stellen ein wenig an Blair Witch Project erinnert. Seine Schwächen hat der Film insbesondere in der Auflösung der Bedrohung durch Lokis fiktiven namenlosen Sohn. Immerhin war es kein Troll oder Yeti!

Trailer:

(Bild: Netflix / eOne Films (UK))