Tommyknocker erschreckt Geisterjäger

Las Vegas/ USA – Ein vermeintlicher Knocker oder auch Tommyknocker hat einen Geisterjäger in den USA erschreckt, der eine alte Mine untersuchte, in der es angeblich spuken soll.

Nachdem Xavier Hunter die Legenden und Geschichten über eine alte Mine in der Nähe von Las Vegas gehört hatte, in der Hexen angeblich schwarzmagische Rituale durchführten und in der es zudem spuken soll, wollte er sich selbst ein Bild machen und untersuchte die besagte Mine.

Der 38-Jährige drang immer tiefer in die Höhle ein, bis er schließlich einen Geruch von verrottendem Fleisch und ein Knurren wahrnahm. Er drehte daraufhin um, woraufhin seine Kamera einen schwarzen Schatten aufzeichnete, der ihm offensichtlich gefolgt war.

“Das, was wir in der Mine gesehen haben, war definitiv bösartig. Mir war anschließend übel und schwindelig”, so Hunter. Er glaubt Opfer eines Knockers oder auch Tommyknockers geworden zu sein. Diese Wesen sind der Legende nach verstorbene Bergleute, die Menschen in die Irre führen und Minenschächte einstürzen lassen. Bergleute lassen daher immer etwas von ihrem Essen für die Knocker zurück, damit sie ihnen wohlgesonnen sind.

“Kurz bevor wir den Schatten gesehen haben, fanden wir zurückgelassene Frauenkleidung. Wir wunderten uns, warum die hier wohl zurückgelassen wurde.” Das zunehmende Gefühl einer fremden Anwesenheit, gefolgt von einem Knurren oder Flüstern bewog Xavier und seine Partnerin Kaytie dann jedoch dazu, die Mine rasch zu verlassen.

Hunters Recherchen bei Einheimischen ergaben, dass ein Bergmann in der Mine gestorben ist und eine Frau dort zu Tode kam. Und doch ist Xavier Hunter fest entschlossen, die Mine erneut zu untersuchen.