Toter Angler zu Fischfutter verarbeitet

Puriton/ England – Ein passionierter Angler aus Puriton wollte nach seinem Tod zu Fischfutter verarbeitet werden. Sein letzter Wille wurde ihm nun erfüllt.

Peter Hodge litt unter der Motoneuronenkrankheit, einer degenerativen Krankheit des Gehirns. Doch nach seinem Tod wollte er nicht einfach irgendwo begraben werden, sondern seine sterblichen Überreste sollten mit dem Fischfutter gemischt werden, das er selbst auch zu Lebzeiten benutzte.

40 Jahre lang angelte Hodge im Fluss Huntspill in Puriton, nahe Bridgewater und sein Traum war es, auch über den Tod hinaus mit seinem Hobby verbunden zu sein. “Das klingt vielleicht seltsam, aber es ist einfach mein Traum, wieder in meinem Fluss zu schwimmen und Fische zu fangen. Ich hoffe, meine Angelfreunde haben reiche Fänge mit mir”, berichtete der 61-Jährige.

Im letzten Monat verstarb der passionierte Angler und seine Asche wurde mit 30 Pfund Fischfutter gemischt und zu kleinen Pellets verarbeitet.

Seine Frau Caroline und seine Tochter Sally waren die ersten, die das Fischfutter mit einer kleinen Kanone in den Fluss Huntspill schossen und damit einen Angelwettkampf unter Hodges Freunden einleitete.

“Mein Mann wollte, dass die Fische ihn ‘herunterschlucken’, damit er auch nach seinem Tod den Fluss auf und ab schwimmen kann. Es war sein letzter Wille und den haben wir ihm erfüllt”, so seine Frau Caroline.

Etwa eintausend Trauergäste kamen zur Trauerfeier in die Sankt Marien Kirche in Bridgewater.