Toter Großvater sprach durch Enkel

Manitoba/ Kanada – Es ist bekannt, dass Großeltern ein besonderes Verhältnis zu ihren Enkelkindern haben, nicht aber unbedingt, dass dieses Band auch über den Tod hinaus besteht. Ein verstorbener Großvater aus Manitoba sprach nun durch seinen Enkel zu seiner Tochter, der Mutter des Enkelkindes.

Als die 22-jährige Shannon mit ihrem vierjährigen Sohn Rhys eine Comic-Sendung im Fernsehen sah, erzählte sie ihm, dass sie diese Sendung als Kind auch immer sehr gern gesehen hat, woraufhin Rhys nur zurückgab: “Das weiß ich doch, ich war mal Dein Vater.” Shannon war zwar etwas verwirrt über den Ausspruch ihres Sohnes, schenkte ihm aber zunächst keine weitere Beachtung mehr.

Als Shannon ihren Sohn wenige Tage nach dem Vorfall abends ins Bett brachte, sagte dieser dann: “Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs und dann war ich nicht mehr dein Vater.” Das traf Shannon wie ein Schlag; denn in diesem Satz befand sich eine Information, die ihr Sohn Rhys nicht wissen konnte. Shannons Vater verschwand spurlos nach einem Kanu-Ausflug, als sie sechs Jahre alt war. Das Kanu und die Ausrüstung wurden später gefunden, Shannons Vater hingegen blieb vermisst.

Laut Shannons Angaben kann ihr Sohn eigentlich nichts über ihren Vater wissen, da sie ihm nie etwas über ihn erzählt hat, dennoch tauchen bei Rhys immer wieder Floskeln auf, die nur von ihrem Vater kommen können.

“Wenn ich manchmal mit meinem Sohn rede, dann habe ich das Gefühl, mit meinem Vater zu sprechen. Genau so hat es sich immer bei meinem Vater angefühlt und ich weiß dann wirklich nicht, ob es mein Sohn oder mein Vater ist, mit dem ich da gerade spreche”, so die 22-Jährige. “Natürlich ist das ein wenig unheimlich, aber auch irgendwie schön auf der anderen Seite.”

Selbst Shannons Schwester Melaine ist sich sicher, dass es sich vielleicht nicht nur um den Geist des verstorbenen Vaters handeln könnte, der über seinen Enkel kommuniziert, sondern um seine Inkarnation. Auch ihr offenbarte der 4-Jährige Dinge, die er nicht wissen konnte.