Uhr bleibt zum Todeszeitpunkt stehen

Scharbeutz/ Deutschland – Als sich Hermann Schmidt* eines Abends in seinem Arbeitszimmer schlafen legte, wie er es immer tat, erwachte er nicht mehr und verstarb. Die Wohnzimmeruhr hielt seinen Todeszeitpunkt fest.

Hermann Schmidt lebte ein langes und beschauliches Leben auf einem Gestüt in der Nähe von Scharbeutz. Ihn plagten die üblichen Altersgebrechen und so schlief er oft und gerne in seinem Bett im Arbeitszimmer. Gerne gesellte sich der kleine Rauhaardackel Lotte seiner Tochter zu ihm und legte sich in die Kuhle zwischen seinen Beinen.

Im Wohnzimmer befand sich eine alte Wanduhr, die er sich mit seiner Frau zur Hochzeit vor mehr als 50 Jahren gekauft hatte. Diese ging in den letzten Tagen langsamer und so wechselte Hermann die Batterie aus, woraufhin sie wieder einwandfrei funktionierte.

An jenem Abend ging er zu Bett und schlief auf seine ungewöhnliche Art und Weise ein, indem er die Arme über den Kopf nahm. Seine Frau fand ihn am nächsten Tag leblos vor und alarmierte den Notarzt, der seinen Tod sowie den Todeszeitpunkt: ca. 2 Uhr feststellte. Lotte kam ebenfalls morgens ins Zimmer und legte sich wie gewohnt in die Kuhle zwischen Hermanns Beinen, doch sie schlief dort nicht mehr ein. Sie verließ das Arbeitszimmer und wollte es danach nicht mehr betreten.

Als seine Frau später die Uhr im Wohnzimmer betrachtete, sah sie, dass sie stehengeblieben war und 2 Uhr anzeigte, den Todeszeitpunkt ihres Mannes. Sie hielt dies nicht für einen Zufall. Sie nahm die Uhr von der Wand, stellte sie erneut – ohne die Batterie zu wechseln – und die Uhr lief einfach weiter.

 

*Es handelt sich um eine wahre, von Verwandten zugetragene Begebenheit. Der Name wurde von der Redaktion geändert.