Umstrittene Geisterausstellung geschlossen

Kuala Lumpur, Malaysia/ Die malaysischen Behörden haben eine umstrittene Ausstellung über Geister und übernatürliche Phänomene geschlossen, nachdem massive Kritik aus Reihen der zumeist islamischen Bevölkerung kam.

Die Geisterausstellung in Negeri Sembilan erwies sich als Publikumsmagnet und zog seit ihrer Eröffnung am 10. März 2007 mehr als 25000 Besucher an. Dennoch wurde sie stets von starker Kritik aus der meist islamischen Bevölkerung begleitet. Islamische Gelehrte bezeichneten die Ausstellung als un-islamisch und schädlich.

So gaben nun die malaysischen Behörden nach und ließen die Ausstellung kurzerhand schließen. Der malaysische Minister für Kunst und Kultur, Rais Yatim, sprach davon, dass die Ausstellung für das Gemeinwohl nicht förderlich sei. Die Museumsleitung hingegen sprach jedoch davon, einen Bildungsauftrag zu erfüllen und zeigte sich enttäuscht über die Schließung.

In der Ausstellung wurden Artefakte und Objekte aus der malaysischen Folklore und Mythologie dargestellt, wie z.B. Vampire, Skelette, Seejungfrauen, Figuren, halb Mensch, halb Schlange und mythologische Wesen anderer Kulturen, wie z.B. der Phönix, u.a.