Veronica – “Der schlimmste Horrofilm aller Zeiten”

Den Untertitel “schlimmster Horrofilm aller Zeiten” dürften geisternews.de-Leser belächeln. Der spanische Horrorfilm “Veronica” – der derzeit über Netflix verfügbar ist – soll nun eben genau das sein.

Drei Schülerinnen treffen sich im Keller einer Schule während einer Sonnenfinsternis zu einer Seance mit einem Ouija-Board und es kommt – natürlich – zu einem Kontakt, der Veronica – kurz Vero – kurzerhand umhaut.

Die paranormalen Ereignisse, die dann folgen, basieren – angeblich – auf wahren Ereignissen und sind u.a. den Protokollen eines untersuchenden Polizeiermittlers entnommen. Es ist der einzige Fall, bei dem es der Begriff “paranormal” in eine spanische Polizeiakte geschafft hat.

Zur Vorlage: Die 18-jährige Estefania Gutierrez Lazaro starb im August 1991 – sechs Monate – nach der besagten Seance, bei der die drei Mädchen einen verstorbenen Freund anrufen wollten. Kurze Zeit nach der Seance begann Estefania unter Krampfanfällen und Halluzinationen zu leiden. Ärzte konnten keine Ursache für die Erkrankung von Estefania finden. Als die Krampfanfälle immer stärker wurden und in kürzerer Abfolge erfolgten, wurde Estefania in ein Krankenhaus in Madrid eingewiesen, wo sie wenige Tage darauf verstarb. Todesursache: ungeklärt.

Der Film greift eben diese Geschichte auf und er macht es gut. Es ist ein kurzweiliger Horrorfilm, der stark an Emily Rose (Exorzismusgeschichte um Anneliese Michel) erinnert, aber viel mehr eben auch nicht.

Die NEON-Redakteurin Jule Schulte hat den Film angesehen und sich dabei selbst gefilmt. Das ist fast noch besser, als der eigentliche Film. Chapeau, Jule, aber ein Ghosthunter wirst du wohl nicht.

Trailer:

Bild: Netflix