Wegen Geistern der Schule ferngeblieben

Swindon/ England – Mit einer ungewöhnlichen Erklärung wartete eine Mutter aus Swindon auf, als sie erklären musste, warum ihre Kinder der Schule fernblieben: Wegen Geistern.

Eine 29-jährige Mutter aus Swindon musste den örtlichen Behörden erklären, warum ihre 8-jährige Tochter und der 6-jährige Sohn nicht mehr zur Schule gingen.

Sie entgegnete daraufhin, dass in ihrem Haus Geister spuken würden und die Kinder bereits so verstört und teilweise so übermüdet waren, weil sie nachts nicht mehr richtig schlafen konnten, so daß sie am nächsten morgen nicht mehr in der Lage waren, zur Schule zu gehen.

Die Frau hatte bereits mehrere Medien und Priester um Hilfe gebeten, die eine Präsenz von Geistern angeblich bestätigten, ihr aber nicht helfen konnten.

Den örtlichen Behörden reichte die Erklärung jedoch nicht. Das Amtsgericht von Swindon verurteilte die 29-jährige Mutter zu einer Geldstrafe von 300 Britischen Pfund und verpflichtete sie, sich während der nächsten 6 Monate sozial betreuen und helfen zu lassen.

“Das ist eine sehr ernste Sache. Es gibt viele gute Gründe, warum Kinder zur Schule gehen müssen”, so der vorsitzende Richter Felicity Beard.

Die Frau sucht nun nach einer neuen Wohnung, um die gerichtlichen Vorgaben zu erfüllen. “Meine Mandantin hat die paranormalen Probleme bereits mit der Schule besprochen und wir hoffen, eine Lösung zu finden”, berichtete der Verteidiger Sambreen Arif.