Wenn Tiere sich verabschieden

Kiel-Rönne/ Deutschland – Manche Tiere bauen eine ganz besondere Beziehung zu ihren Besitzern auf. Wenn es zur letzten Trennung – dem Tod – kommt, verabschieden sich diese Tiere auf ihre ganz besondere Weise.

Hubert* arbeitet und lebt auf einem Pferdegestüt in Kiel-Rönne. Vor mehr als 25 Jahren übernahm er ein Pferd mit Namen Andorra und bewahrte es damit vor dem Schlachthaus. Andorra litt unter Asthma, wodurch es für die Vorbesitzer uninteressant wurde.

Hubert fand heraus, dass wann immer Andorra trächtig war, sich ihr Asthma verbesserte und so gebahr sie fast jedes Jahr ein Fohlen. Sie wurde trotz des Asthmas 30 Jahre alt. Vor wenigen Wochen arbeitete Hubert in seiner Werkstatt, als er von draußen von der Koppel ein schrilles Pferdewiehern hörte. Es war Andorra, sie stand am anderen Ende der Wiese, nickte mit ihrem Kopf in seine Richtung und wieherte erneut. Es war ein schrilles Wiehern, das Hubert so nicht von Andorra kannte.

Er ging über die Wiese auf die Stute zu. Sie stand die ganze Zeit einfach da und bewegte sich nicht. Als Hubert sie erreichte, drückte die Stute ihren Kopfe ganz fest an Huberts Hals und Kopf. Dann fiel sie um und war tot.

Andorra wollte sich noch ein letztes Mal von ihrem Besitzer verabschieden.

 

*Es handelt sich um eine wahre Begebenheit, der Name wurde von der Redaktion geändert.


 

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Manche Tiere bauen eine ganz besondere Beziehung zu ihren Besitzern auf. Wenn es zur letzten Trennung - dem Tod - kommt, verabschieden sich diese Tiere auf ihre ganz besondere Weise.
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