Werwolf-Junge flieht aus Klinik

Moskau/ Russland – Die russische Polizei fahndet derzeit nach dem so genannten “Werwolf-Jungen”, einem Kind, das wenige Tage zuvor wildlebend aufgefunden wurde und nun aus einer Klinik in Moskau geflohen ist.

Der Junge lebte angeblich mit einem Rudel Wölfe in den einsamen Wäldern der Kaluga-Region in Zentral-Russland. Bewohner fanden ihn in bei Minustemperaturen in einem Versteck und übergaben ihn der Polizei.

“Der Junge beißt und kratzt und ist definitiv eine Bedrohung für andere Personen. Er war in einem schlechten körperlichen Zustand und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht, aus dem er nun geflohen ist”, so ein Sprecher der Polizei.

“Der Junge hatte ein Wolf ähnliches Verhalten, ist ziemlich stark und besitzt sehr scharfe Zähne, die Menschen schwer verletzen können.”

Der Junge sprach keine herkömmliche Sprache und es wird vermutet, dass er bereits viele Jahre wild unter Wölfen gelebt hat. Er bewegt sich auf allen Vieren, mit angewinkelten Beinen. Seine Identität ist unbekannt und er wurde von den Polizisten Lyokha getauft.

“Der Junge reagierte nicht wirklich auf uns und unsere Worte. Wir schnitten seine Nägel. Sie sahen aus wie Klauen. Wir duschten ihn und kleideten ihn ein, doch bevor wir ihn untersuchen konnten, floh er aus der Klinik”, berichtete ein Arzt.

Derartige Fälle werden “Mogli-Kinder” genannt und sind nicht ungewöhnlich in Russland. Immer wieder gibt es Berichte über Eltern, die ihre Kinder zurückgelassen haben und diese wildlebend aufwuchsen.

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